Der Begriff Datenvernichtung meint die Demolierung, konkret ein nicht lesbar-Machen von Dokumenten in Papierform. Bei der Datenvernichtung werden verschiedenartige Grade der Demolierung (Sicherheitsstufen) unterschieden, je nach dem welchen Charakter diese Akten haben.
Die Sicherheitsstufen bei der Aktenvernichtung (Dokumentenvernichtung) regelt das DIN 32759. Zum einen über den Kreuzschnitt, also der Größe der beim Schreddern entstehenden Papierstreifen und zum anderen über eine Zusammenstellung mit anderen Verfahren, wie zum Beispiel der anschließenden Verwirbelung durch Wind.
In diesem Fall werden höhere Stufen und die Zerstörung größerer Aktenmengen durch spezialisierte Anbieter ausgeführt, die auch ein sachgerechtes Recycling sicherstellen. Denn bei der Datenvernichtung entsteht der Rohstoff Altpapier, so dass vernichtete Akten in den häufigsten Fällen für die Produktion von Recycling-Papieren verwendet werden kann.
Das Schneidwerk beim Streifenschnitt besteht ebenso aus zwei gegeneinander laufenden Wellen mit einer gewissen Quantität versetzt ineinandergreifender, scharfkantiger Kanten und die Zertrennung des Schriftguts der Länge nach geschieht demzufolge in gleicher Weise wie beim Streifenschnitt. Sehr wohl ist jedes Rad so gestaltet, dass eine scharfe Metallkante aus dem Mantel hervorragt und somit zum einen für den Gütertransport des Schnittguts, als auch für die Teilung des Streifens in mehrere Teilchen sorgt.
Folglich wird mit einer höheren Menge auf der Drehstange befindlichen Räder eine größere Quantität an Streifen mit umso geringerer Dicke erreicht. Der Nutzen des Streifenschnitts liegt im Wesentlichen darin, dass die Kapazität von Digitalisierung von Dokumenten mehrerer gleichzeitig zu verarbeitenden Unterlagen stets höher ist, als beim Kreuzschnitt. Zusätzlich ist das Betriebsgeräusch wesentlich geringer. Das Fassungsvermögen des Schnittguts ist durchaus signifikant höher und es lassen sich keine ausgefallen hohen Sicherheitsstufen schaffen.
Die Autostart- vielmehr Autostopp-Funktion sorgt zudem für eine höhere Aufnahme der Geräte, weil ausschließlich das Einführen des Informationsträgers in das Laufwerk dessen Zerstörung unmittelbar auslöst. Ein speziell erforderlicher Ein- bzw. Ausschaltvorgang wird zigfach als zeitraubend empfunden und des Weiteren auch hierdurch bedingt wird zunächst eine Menge von Unterlagen angesammelt, bevor das Gerät benutzt wird. Dadurch entsteht ein Sicherheitsrisiko.